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über meine Kletter und Wandertouren.

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2017.04 - Bericht

Kletter Tour Salbit Südgrat (5c, 19 / 20 Seillängen)

Salbit Südgrat (5c, 19/20 Seillängen) 

Nach einigen Wochen ohne Klettern, was oft nur am schlechten Wetter lag, haben wir uns kurzfristig dazu entschlossen, aufgrund der stabilen Wetterlage, den Salbit Südgrat zu bezwingen. Wir brachen zu Dritt früh am Nachmittag auf und fuhren Richtung Göschenen, wo wir nach einem 2.5 stündigen, sehr anstrengenden Aufstieg zur Salbit Hütte, auf 2100m Höhe, an unserem Ausgangslager ankamen.
Da wir alle seit längerer Zeit keine grösseren Touren gemacht haben war bereits der Anstieg sehr anstrengend. Umso mehr freuten wir uns auf eine Warme Mahlzeit und ein bisschen Schlaf. Am nächsten Morgen um 07.00 Uhr ging es bei einem herrlichen Sonnenaufgang los.

Zum Startpunkt der Route benötigten wir ca. 1h. über eine sehr steile Moräne, und über teilweise noch nasse Grasflächen ging es dann direkt zum Einstieg. Wir alle waren ziemlich ausser Atem und spürten die Auswirkungen der doch sehr dünnen Luft. Nach einer kleinen Pause ging es dann los. Die ersten Seillängen gingen Problemlos, waren aber teilweise mit psychisch anspruchsvollen (aufgrund der Alpin Abstände) Stellen versehen. An der angeblich letzten Möglichkeit abzuseilen (7. Seillänge) hatte einer unserer Begleiter bedenken weiter zu klettern. 

Dennoch lies er sich überreden und wir kletterten weiter. Interessanterweise ging es bei dieser Kletterpartie nicht nur nach oben, sondern mann musste an Einzelstellen ein paar Meter nach unten klettern (was im Nachstieg aber auch im Vorstieg aufgrund der exponierten Lage dieser Passagen nicht immer angenehm war ) um die Türmchen zu überqueren. Nach einer kleinen Pause aufgrund eines Staus an der Abseilstelle ging es noch 3 Seillängen nach oben, bis wir auch von einem halben Meter breitem Grat, abenteuerlich in leicht überhängendem Gelände, abseilen konnten. Da wir alle ziemlich müde und erschöpft waren machten wir eine kleine Pause auf dem Querband das wir nach dem Abseilen erreicht hatten. Es bot ausreichend Platz dafür.
Da wir alle seit längerer Zeit keine grösseren Touren gemacht haben war bereits der Anstieg sehr anstrengend. Umso mehr freuten wir uns auf eine Warme Mahlzeit und ein bisschen Schlaf. Am nächsten Morgen um 07.00 Uhr ging es bei einem herrlichen Sonnenaufgang los.
Zum Startpunkt der Route benötigten wir ca. 1h. über eine sehr steile Moräne, und über teilweise noch nasse Grasflächen ging es dann direkt zum Einstieg. Wir alle waren ziemlich ausser Atem und spürten die Auswirkungen der doch sehr dünnen Luft. Nach einer kleinen Pause ging es dann los. Die ersten Seillängen gingen Problemlos, waren aber teilweise mit psychisch anspruchsvollen (aufgrund der Alpin Abstände) Stellen versehen. An der angeblich letzten Möglichkeit abzuseilen (7. Seillänge) hatte einer unserer Begleiter bedenken weiter zu klettern. Nun hatten wir nur noch vier Seillänge vor uns. Diese war laut Kletterführer als sehr einfach eingestuft (4b - 4c). 
Sie hatte es jedoch in sich, die Füsse schmerzten, das Atmen fiel schwer (in 2800m Höhe) und die bereits zurückgelegten Seillängen stecken einem in den Knochen, so dass wir noch einmal alle Kraft mobilisieren mussten um den Gipfel zu erreichen. Oben angekommen waren wir glücklich und machten uns auf den nicht weniger abenteuerlichen Abstieg der kein Ende zu nehmen schien. 
Über einen 10 cm breiten Grat und unangenehm steilen Wegen ging es hinab zum Gletscher und weiter über die Muräne hinab über die Salbit Hütte, hinab ins Tal wo wir auf bereits dunklen Wegen um 22.00h abends unser abgestelltes Fahrzeug erreichten
Rückblickend war es eine schöne, lange und sehr eindrucksvolle Tour die mit erheblichen körperlichen und physischen Strapazen verbunden war.

Addresse

Zdenek Hejcman
Apfelsee Str. 22
CH - 4143 Dornach


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Tel: +41 (0) 61 411 13 80

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